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2015 Eva I. Hofmann

Eva I. (Hofmann) - Weinkönigin von Heimersheim 2015 / 2016

Eva I. wurde am 13. Tag im 9. Monat des Jahres 1994 in Bad Neuenahr als Kind von Maria und Wolfgang Hofmann geboren. Sie hat eine Schwester mit Namen Jana. Eva hat eine abgeschlossene Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten absolviert,
seit dem 01. Tag im 8. Monat anno domini 2015
ist sie Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellte bei der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Tanzen bei der Karnevalsgesellschaft Närrische Landskroner Heimersheim
und mit Freunden Spaß haben sind ihre Hobbies.

Als Heimersheimer Mädchen lernte sie früh die Traubengetränke Wein und Traubensaft kennen. In der Grundschule hat man dann auch über die „Herstellung“ des Weines gesprochen. Mit den Jahren hat sie immer mehr Interesse am Gärungsprozess und auch am Geschmack des köstlichen Ahrweines gefunden. Und bei so vielen Rebsorten und verschiedenen Weinsorten erfährt man natürlich auch immer etwas Neues.

Als Kind fand Eva die Heimersheimer Weinkönigin und ihr Gefolge immer faszinierend. Jedes Jahr hat sie mit Spannung verfolgt, wer denn in diesem Jahr aus der Sänfte steigt. Jede einzelne wurde natürlich genauestens auf die Schönheit ihres Kleides untersucht und jedes Mal gefiel ihr das Kleid einfach noch besser und Mama musste ihr für das nächste Jahr ein ebenso tolles Kleid nähen. In ihrer Straße hat sie dann immer mit allen Mädchen den Heimersheimer Weinfestzug nachgespielt. Jede durfte einmal Weinkönigin spielen, musste aber auch mal als Pferd vor dem Bollerwagen hergehen. Mit den Jahren wuchs dann der Wunsch auch einmal als Repräsentantin von Heimersheim auf dieser Bühne stehen zu dürfen und auch ein wundervolles Kleid tragen zu dürfen, die Krone von der Vorgängerin überreicht zu bekommen und ein wunderschönes Wochenende erleben zu dürfen. In der Folgezeit erfuhr sie immer mehr über die weiteren Aufgaben der Weinkönigin und diese machten sie noch neugieriger und ließen den Wunsch, auch einmal Weinkönigin zu werden, nur noch größer werden.

Eva ist aktive Feuerwehrfrau in der Freiwilligen Feuerwehr Heimersheim.

Eva ist in ihrer Amtszeit wichtig, anderen Menschen (vor allem Ortsfremden) unseren Wein zu präsentieren und ihnen auch dessen Geschmack näher zu bringen sowie viele neue Eindrücke zu sammeln und mit neuen Leuten Kontakte zu knüpfen, um unseren Wein auch über die Grenzen hinaus bekannt zu machen

Eva freut sich viele schöne Momente erleben zu dürfen, an die sie sich noch jahrelang zurückerinnern wird.

 

Eva I. begrüßte ihre Gäste mit den folgenden Worten:
 
Verehrte Festgäste, liebe Heimersheimer, liebe Weinfreunde,

sicherlich mit einiger Aufregung, aber vor allem mit viel Freude im Herzen begrüße ich Sie zur Eröffnung des 20. Historischen Weinfestes hier in Heimersheim und ich danke Ihnen für Ihren tollen Empfang hier auf dem Marktplatz.

Für mich bedeutet es die Erfüllung eines lang gehegten Traumes, heute Abend hier als neue Weinkönigin von Heimersheim zu stehen. Gleichzeitig erfüllt es mich mit Stolz und ich empfinde es als hohe Ehre, meinen Heimatort als Botschafterin des Weines in Nah und Fern für ein Jahr repräsentieren zu dürfen.

Seit meiner Kindheit habe ich den Wunsch gehegt, einmal Weinkönigin zu werden. Damals habe ich, wie auch viele Mädels aus der Nachbarschaft im Löhndorfer Weg, Jahr für Jahr die Heimersheimer Weinkönigin mit ihrem Gefolge bestaunt und beneidet. Oft spielten wir in unserer Straße dann Weinfest und thronten in unseren mittelalterlichen Gewändern, die wir auch im historischen Festzug trugen, auf einem geschmückten Bollerwagen als Weinkönigin.

Seit dieser Zeit freute ich mich darauf und war fest davon überzeugt, irgendwann einmal als Weinkönigin von Heimersheim unseren guten Wein und unsere heimischen Winzer repräsentieren zu dürfen.

Jetzt ist es also soweit, und ich verspreche Ihnen, während meiner Regentschaft diese Aufgabe mit meiner ganzen Begeisterung und aus vollem Herzen zu erfüllen.

Nun feiern Sie alle mit uns in Heimersheim unser dreitägiges Weinfest. Tauchen Sie mit mir gemeinsam ein in das faszinierende Mittelalter und seine Traditionen. Lassen Sie sich einfangen vom Zauber und Schauspiel der Gaukler, Schausteller, Handwerker und genießen Sie, was an unseren Ständen für Ihren Gaumen an Essbarem und vor allem an gutem Wein bereitgehalten wird.
Wir in Heimersheim sind stolz auf unseren Wein, von dem man inzwischen ohne zu übertreiben sagen darf, dass er auf der ganzen Welt gelobt wird. Schließlich wurde bei einem international renommierten Wettbewerb in London ein Wein der Lage Heimersheimer Kapellenberg als bester deutscher Rotwein ausgezeichnet! Solche Erfolge  haben wir unserem guten Boden, unserem milden Klima, vor allem aber unseren Winzern zu verdanken, die mit viel Herzblut und Sachverstand bei Wind und Wetter in ihren Weinbergen schaffen.
Vor allem unseren Winzern zu Ehren möchte ich jetzt mit Ihnen gemeinsam meinen Pokal  erheben

Kein anderer Stand im deutschen Land
werkt härter als der Winzerstand.
Drum, trinkst du edlen deutschen Wein,
schließ in den Trunk den Winzer ein,
dem Arbeit Müh’ und Sorge war,
was man dir biet’ im Becher dar.


Zum Wohle.
 

Impressionen

 

 

 

 

Lichterzug Weinfest Bachem

Lichterzug in Bachem
20.09.2015

 

 

 

 

Weinfestzug Rech

Weinfestzug in Rech
20.09.2015

 

 

 

 

Jet Power Bengener Heide

Jet Power Bengener Heide

 

 

 

 

Weinkönigin Eva I. mit den Hofdamen Jenni und Janina bei ihren Kameraden vom Löschzug Heimersheim

Bei den Kameraden des Löschzugs in Heimersheim

 

 

 

 

Weinfest Mayschoß

Weinfest Mayschoß
03.10.2015

 

 

 

 

Weinfest Mayschoß

Weinfest Mayschoß
03.10.2015

 

 

 

 

Umzug Erntedankfest Dattenberg

Umzug Erntedankfest Dattenberg
04.10.2015

 

 

 

 

Kirmes

Abschreiten der Junggesellenfront an Kirmes 2015

 

 

 

 

Prinzenproklamation Heimersheim 2015

Prinzenproklamation Heimersheim
07.11.2015

 

 

 

 

Prinzenproklamation Heimersheim

Prinzenproklamation Heimersheim
07.11.2015

 

 

 

 

Himmelfahrtstag 2016 2016
Am Himmelfahrtstag eröffnete Weinkönigin Eva I.zu Heimersheim.mit ihren Hofdamen Jenni und Janina  zunächst das kleinste Weinfest an der Ahr in Bad Bodendorf. Im Anschluss daran nutzte sie das schöne Wetter um dem Winzerhäuschen des Weingutes Linden, traditionell an diesem Tag mit ihrem Gefolge ihre Aufwartung zu machen. Viele Gäste und Wanderer konnten zu einem Besuch des Historischen Weinfestes am 3. Augustwochenende eingeladen werden. Königin und Hofstaat genossen die köstlichen Ahrweine bis in die Abendstunden.

Himmelfahrtstag
in Ehlingen
05.05.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eva I. verabschiedete sich von ihren Gästen mit den folgenden Worten:

Verehrte Festgäste, liebe Heimersheimer, liebe Weinfreunde,
Ich kann es kaum glauben, aber es ist tatsächlich so weit: seit meiner Inthronisation als Weinkönigin ist wirklich schon ein Jahr vergangen und ich werde heute Abend die Krone an meine Nachfolgerin weiter geben.
Viel zu schnell ist dieses Jahr vergangen. Ein Jahr, das mir unglaublich viel Spaß gemacht hat und das ich als rundherum gelungen und glücklich ewig in Erinnerung behalten werde.
Ein Jahr, das mir unzählige wundervolle Momente beschert hat, und das habe ich euch, meinem Volk und Publikum, zu verdanken, aber auch vielen lieben Menschen und Persönlichkeiten, die ich in dieser Zeit kennen lernen und schätzen durfte.
Dazu gehörten nicht nur die vielen üblichen Termine – die ich aber nie als lästige Pflicht empfunden, sondern immer mit Freude und Stolz wahrgenommen habe – sondern auch einige außergewöhnliche Auftritte, die mich weit herumkommen ließen und mit netten wie auch bemerkenswerten Leuten bekannt gemacht haben. Ich habe majestätische Greifvögel gehalten, mit mittelalterlichen Waffen und Rüstungen gekämpft, auf einem richtigen Ritterlager einen leckeren Schmorbraten vom Eva I. mit ihren Hofdamen Jenni und JaninaGrill gegessen, das Weinanbaugebiet Ahr auf der Pferderennbahn in Köln präsentiert – was für mich als Pferdeliebhaberin natürlich ein großartiges Erlebnis war, große Modellflugzeuge bestaunt und in Aktion erlebt, unzählige Male bei Festzügen in Kutschen gesessen, große Weinmessen besucht,... ach ja, und ich habe natürlich viele Weinmajestäten aus anderen Orten kennengelernt, und ich denke, gerade wir Majestäten von der Ahr waren wie eine lustige und harmonische Freundesclique. Und schließlich habe ich immer auch noch vieles über unseren Wein und seine Präsentation erfahren.
Heute ist nun der Tag gekommen, um für all das Danke zu sagen. Es sind so viele Menschen, bei denen ich mich gerne bedanken möchte, dass die Zeit hier nicht ausreicht. Und darum möchte ich stellvertretend nur einige nennen, die mich in dieser Zeit herausragend unterstützt haben:
Zunächst meine Eltern, die mich von Anfang an beim Weinkönigin werden und Weinkönigin sein unterstützt haben. Nicht nur, dass sie mich bei vielen Auftritten begleitet haben, auch im Hintergrund haben sie viel geleistet.
Dann natürlich: Martina, Robert und Gregor. Ihr wart immer, wenn es darauf ankam, an meiner Seite, mit jeder Frage konnte ich mich an euch wenden und bei jedem kleinen und großen Problem habt ihr sofort und bereitwillig geholfen. Aber auch der Spaß kam dabei keinesfalls zu kurz und bei unseren gemeinsamen Terminen hatten wir immer eine super Stimmung. Ihr habt einfach einen tollen Job gemacht.
Bedanken möchte ich mich auch bei den Ortsvereinen und -winzern. Obwohl die Einladung als Weinkönigin zu euren Veranstaltungen und Festen vielleicht nur als Pflicht angesehen wurde, habe ich mich überall willkommen und gut aufgehoben gefühlt. Auch die gemeinsamen Auftritte mit den Dorfmajestäten habe ich immer als angenehm genossen. Gerade mit den Karnevalsprinzen Markus und Rüdiger habe ich mich gut verstanden und es war überaus lustig. So habe ich dann auch als Belohnung Prinz Markus bei seiner Verabschiedung huldvoll zum Karnevalskönig befördert.
Auch zu nennen ist meine weltbeste Nachbarin Petra Sion, die mich bei den – für eine Königin natürlich überaus oberwichtigen Frisurenfragen mit Kamm und Lockenwickler stets gut beraten und frisiert hat.
Dann ist da noch Heiko Schäfer und seine Frau Kathrin, die mir in vielen Stunden ein solides Wissen über den Wein, seine Herstellung und seine Verkostung vermittelt hat haben– ich hoffe, ihre Nerven haben das gut überstanden.
Und schließlich: meine beiden Hofdamen, Jenni und Janina. Ich weiß gar nicht, womit ich euch danken kann, denn nichts kann das wieder gut machen, was ihr in dem letzten Jahr und länger mit mir durchmachen musstet.
So blicke ich denn zurück, voller Dankbarkeit und mit Stolz, in der Hoffnung, meinem Heimatort Heimersheim für ein Jahr eine gute Repräsentantin, und unserem Wein eine angemessene und erfolgreiche Botschafterin gewesen zu sein.
Ich bin traurig, dass diese schöne Zeit für mich nun vorbei ist. Trotzdem gehe ich nicht nur mit weinenden, sondern auch mit einem lachenden Auge. Denn ich bin froh und stolz, dass ich gleich meine Krone einem jungen Mädchen auf sein Haupt setzen darf, und damit für sie ein ebenso tolles Jahr mit diesen wunderbaren Erfahrungen beginnt.
Zum Schluss möchte ich Euch bitten, ein letztes Mal mit mir euren Becher zu erheben und zusammen auf ein wunderbares Jahr zu trinken.

Kein anderer Stand im deutschen Land
Werkt härter als der Winzerstand.
Drum, trinkst du edlen deutschen Wein,
schließ in den Trunk den Winzer ein,
dem Arbeit Müh und Sorge war
was man dir biet im Becher dar.