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2012 - 2013 Weinkönigin Alina I. (Monreal)

Alina I. (Monreal) - Weinkönigin 2012 - 2013.
Sie wurde am 08. Tag im 12. Monat des Jahres 1990 in Bonn als Kind von Petra und Joachim geboren. Sie hat studieret am Peter-Jörres-Gymnasium in Bad Neuenahr und macht momentan eine Ausbildung zur Fachangestellten im Zahnmedicusbereich.
Ihre Schwester hört auf den Namen Christina.
Alina feiert gerne, singt , tanzt und zeichnet. außerdem ist sie der Sprachen anderer Völker mächtig.

Alina möchte das schöne Ahrtal, ihren Heimatort sowie seine wohlschmeckenden Weine den Menschen nahe bringen. Auch möchte sie die Vereine und die damit verbundenen Traditionen unserer Heimat so gut sie kann unterstützen.

Alina I. begrüßte Ihre Gaste mit den folgenden Worten:
Liebe Heimersheimer, verehrte Festgäste,

heute geht ein lang ersehnter Traum für mich in Erfüllung. Als neue Weinkönigin begrüße ich Sie auf das herzlichste im mittelalterlichen Heimersheim.
Zusammen mit ihnen hab ich die Ehre das 17. historische Weinfest zu feiern und möchte mich für den feierlichen Empfang bedanken.

Alles begann in dem Weinberg meiner Großeltern. Als Kind half ich dort mit großer Freude bei der Traubenlese und konnte so erste Erfahrungen rund um die Traube sammeln. Später verstand ich, dass die Arbeit eines Winzers das ganze Jahr über mit viel Mühe, aber auch mit Leidenschaft ausgeübt werden muss.

Jahr für Jahr, indem ich das Weinfest als Gast besuchte, wuchs in mir der Wunsch, meinen Heimatort selbst einmal als Weinkönigin repräsentieren zu dürfen.

Die Tradition der Weinmajestäten in unserer Familie begann mit meiner Großtante Hedwig I., die erste Weinkönigin nach dem zweiten Weltkrieg. In der darauffolgenden Generation vertrat meine Tante Waltraud I. im Jahre 1979/80 ihren Heimatort als Weinkönigin.
In die Folge der Weinmajestäten meiner Familie freue ich mich nun einreihen zu dürfen.

Erleben Sie mit mir nun ein unvergessliches Wochenende und lassen sie sich verzaubern in den mittelalterlich geschmückten Höfen und Kellern.
Mit Gauklern, Spielleut, Mägden und Rittersleut werden wir gemeinsam in eine Zeit eintauchen in der dem Wein und anderen Köstlichkeiten schon eine große Bedeutung beigemessen wurde.

Hier am Fuße der Landskron, in eine sagenumwobene Zeit versetzt, erheben Sie nun mit mir die Becher und stoßen auf unser eigen Art auf eine unvergessliche Reise ins Mittelalter an.

Nun der Worte genug und lasst euch sagen:

 Auf der Berge freien Höhen,
in der Mittagssonne Schein,
an des warmen Strahles Kräften
zeugt Natur den goldnen Wein

 

Alina I. verabschiedete sich zum Ende Ihrer Regentschaft mit den folgenden Worten von Ihren Gästen:

 Verehrte Festgäste, liebe Heimersheimer, liebe Freunde des Weines,

Wie kann man besonders schöne Ereignisse festhalten, sodass sie lebendig bleiben?
Diese Frage habe ich mir in dem letzten Jahr oft gestellt. Also habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn man Glück in eine Flasche füllen könnte, genauso wie die wunderbaren Erzeugnisse unserer Winzer in Flaschen gefüllt werden. Ich könnte diese dann jederzeit wieder öffnen und jeder Moment wäre dann so wie er war. Erinnerungen würden lebendig sein.
Leider war es mir jedoch nicht möglich eine geeignete Flasche zu finden, die so viel Schönes fassen könnte, aber Gott sei Dank besitzen wir alle solch eine Flasche und diese ist unser Gedächtnis. Hier speichern wir Erinnerungen an Erlebnisse, schöne und auch traurige, die wir jederzeit wieder abrufen können und die uns niemand nehmen kann.
Die Erfahrungen und Glücksmomente, die ich durch mein Amt als Weinkönigin sammeln konnte, diese bleiben immer. Ich kann immer wieder an die Zeit zurückdenken und jedem davon erzählen. So wird die Erinnerung für mich lebendig.
Ich möchte mich selbst jedoch nicht bedauern, sondern ich möchte eher dankbar sein für das, was war. Somit möchte ich mich zunächst bei einigen Menschen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass ich ein unvergessliches Jahr als Heimersheimer Weinkönigin erleben konnte.
Was wäre unser historisches Weinfest ohne unsere Vereine, Bürger und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Vielen Dank für die wunderbare Gestaltung meines Weinfestes.
Außerdem möchte ich mich herzlich bei der Presse bedanken für die positiven Berichterstattungen während meiner Amtszeit.
Was wäre eine Weinkönigin ohne ein wunderschönes Kleid? Ein großer Dank gilt der Schneiderin meines Kleides, Frau Kern. Sie verwandelte mich, ein Heimersheimer Mädchen, in eine richtige Königin nach mittelalterlichem Stil.
Jemand, der außerdem zu meinem öffentlichen Auftreten beigetragen hat war meine persönliche Hoffriseuse Meike Möhren. Vielen Dank für die wunderbaren Frisuren, die du mir gezaubert hast.
Ein großer Dank gilt auch meinen Begleitern Theresa mit Sigi und Martina mit Robert, die mich nie alleine gelassen haben. Es hat immer sehr viel Spaß gemacht mit euch auf die verschiedensten Feste zu gehen und ich muss sagen, es hat mir an nichts gefehlt. Ich war immer mit Essen und Trinken versorgt und auch das Erste-Hilfe Kosmetiktäschchen war immer mit dabei. Vielen Dank für die tollen Feste mit euch.
Nicht vergessen darf ich meine Freunde und auch meine Familie. Sie mussten in dem letzten Jahr oft auf mich verzichten und dennoch wusste ich, dass sie immer für mich da sind. Vielen Dank dafür.
Liebe Jana, liebes Christinchen, ihr beide habt trotz der 51°C meinen Wagen beim Umzug und auch generell mein Weinfest verschönert. Ohne euch hätte ich diese unglaubliche Hitze nicht so leicht weggesteckt. Auch außerhalb meines Amtes seid ihr meine Prinzessinnen. Ich bin sehr sehr froh, dass ich euch habe.

Wer außerdem noch des Öfteren auf mich verzichten musste war mein Freund, Malte. Trotz deiner stressigen Physikumszeit warst du an meinem Weinfest jeden Tag an meiner Seite. Und auch bei einigen Auftritten danach hast du mich treu begleitet. Oft konnte ich leider nicht für dich da sein und trotzdem warst du immer verständnisvoll und für mich da. Ich bin so unendlich froh, dass ich dich gefunden habe und ich gebe dich auch niemals mehr her. Danke für alles.
Wie wäre es für mich ohne meine persönliche Hofsekretärin gewesen? Liebe Mami, so manches Mal hätte ich ohne dich nicht gewusst wie ich es geschafft hätte. Die vielen organisatorischen Dinge, die ich von Würzburg aus nicht so leicht erledigen konnte, die Reinigung meines Kleides, die Nervennahrung, die du mir vor und nach meinen Auftritten des Öfteren machen musstest, das Sammeln zahlreicher Zeitungsartikel, die ich in Würzburg ja nicht sehen konnte, das seelische Aufbauen, wenn ich einmal am Ende war, und einfach ein Küsschen und eine Umarmung haben zu einem erfolgreichen Jahr für mich beigetragen. Ich danke dir für die Unterstützung rund um die Uhr.
Bei der Kleiderreinigung hatte mein Papa auch eine wichtige Rolle. Das Kleid war viel zu schwer, dass es meine Mama alleine hätte bewältigen können. Fleißig hat er dabei der Mama geholfen. Lieber Papa, auch du musstest oft auf mich und Mama verzichten und dennoch hast du alles unterstützt und auch warst du bei vielen meiner Auftritte dabei. Ich bin so froh, dass ich dich und Mama hab. Ich hab euch einfach unendlich lieb.
Bevor ich nun am Ende meiner Rede und somit auch am Ende meiner Amtszeit mit euch die Becher erhebe, möchte ich ein Lied anstimmen, das uns Heimersheimern sehr bekannt ist und dass uns irgendwie auch alle verbindet.
Ich möchte darum bitten, dass die Chorgemeinschaft mich hierbei gesanglich unterstützt und ich möchte alle einladen mitzusingen.
-> Lied ,, Oh du mein Heimersheim"

Am Ende darf mein Weinspruch natürlich nicht fehlen. Es ist der Weinspruch, den ich bei meiner Antrittsrede bereits aufgesagt habe:

Auf der Berge freie Höhen,
in der Mittagssonne Schein,
An des warmen Strahles Kräften
zeugt Natur den goldenen Wein.

Sehr zum Wohle.